Navigation

 

 

Die Zeit in der Astrologie


Für die bürgerliche Zeitrechnung benutzt man die mittlere Sonnenzeit, welcher der mittlere Sonnentag als Maßeinheit zugrunde liegt; dabei ist der Beginn der Zeitzählung des Tages nach Stunden, Minuten und Sekunden als der Zeitpunkt der unteren Kulmination der mittleren Sonne im Meridian des Beobachtungsortes festgelegt.

Da an Orten verschiedener geographischer Länge diese Kulmination nicht im selben Augenblick stattfindet, beginnt demzufolge die Tageszählung unterschiedlich (Zeitunterschiede). Orte gleicher geographischer Länge haben die gleiche Zeit (Ortszeit), Orte verschiedener geographischer Länge verschiedene Ortszeiten. Der Unterschied von 15 Grad geographischer Länge entspricht der Differenz einer Stunde.

Da sich die jeweiligen Ortszeiten für den Welthandel als überaus ungünstig erwiesen, faßte man größere Gebiete, Zonen um Bezugsmeridiane zusammen und legte für diese eine einheitliche Zeit, die Zonenzeit, fest. Diese Zonenzeit kann um volle oder halbe Stunden gegenüber der Weltzeit bzw. der Westeuropäischen Zeit variieren; der Bezugsmeridian der Weltzeit ist der Meridian von Greenwich; diese Weltzeit wird in der Astronomie benutzt, um astronomische Ereignisse zu einer für die gesamte Erde einheitlichen Zeitskala festzulegen. In der Astrologie gilt es, die entsprechenden ortszeitlichen Differenzen/Verschiebungen zu beachten und rückzurechnen.